Salzach II


Auf dem Weg entlang der Salzach ist verschiedenes Vogelgezwitscher zu hören, auch einige Spechte hämmern fleißig gegen das Holz. Sie haben sich gut versteckt, denn ich kann Keinen erblicken. Ich sitze auf einem großen Stein am Wegesrand und schließe die Augen. In meinem Kopf entsteht aus dem dumpfen Gehämmer des Spechts und dem Zwitschern der Singvögel eine Geräuschkomposition, die durch das Rauschen des Flusses begleitet wird. Mein Atem verlangsamt sich, ich werde ruhiger und ich genieße diese Symphonie. Hier kann ich den Verkehr der Stadt nicht hören.

Hochwasser : Positive Sichtweise


Straßen und Häuser sind überschwemmt, Menschen flüchten vor den Fluten, die Wasserstände sprengen die bisherigen Marken. Was für die meisten Menschen Ärger und Leid bedeutet ist für manche Tiere ein großer Gewinn. Eines dieser Tiere ist der Biber.

Salzach I


Die Sonne ging vor circa zwei Stunden auf. Ich drückte meinen Kopf das letzte Mal ins weiche Kopfkissen und öffnete die Augen. Ich hatte verschlafen.
Am Vortag nahm ich mir extra vor zur Dämmerung aufzustehen, um die Chance zu haben Wildtiere an der Salzach zu fotografieren.
Die Salzach, der Fluss, der Bayern zu Österreich abgrenzt, würde bald in der prallen Sonne stehen und die Wildtiere würden sich im Dickicht zurück ziehen.
Es galt sich als zu Sputen um noch eine Chance zu haben. Es verstrichen keine 10 Minuten als ich schnell atmend den Salzachabhang erreichte.
Ich rauschte die ersten Treppenstufen am Abhang hinab und durchschlug dabei mehrere Pflanzen die den Weg versperrten.

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